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Waters

»Out In The Light«

[City Slang / Universal / VÖ: 09.09.2011 ]

Text: Christian Steinbrink

Waters sind mehr klassischer Indie-Rock als der Vorgänger Port O'Brien, glänzen aber durch tolles Songwriting und Blues-Gefühle.

Es wirkt immer so schön dringlich, wenn am Anfang einer Band ein Ende steht. Im Fall der Waters waren es Port O'Brien, deren Beziehungsgefüge keinen Fortgang mehr zuließ, weshalb es ihren Frontmann Van Pierszalowski auf eine Weltreise drängte. In Norwegen fand er ein paar Kumpels und begann mit ihnen Musik zu machen. Und das Ergebnis, das er nun unter dem Namen Waters veröffentlicht, klingt – oh Wunder! – tatsächlich noch besser als die alte Band.


»Out In The Light« ist weniger fragil als die Port-O'Brien-Alben, stattdessen wunderbar schrammeliger Indie-Rock, wie er die 90er prägte. Dazu kommen das Songwriter-Talent Pierszalowskis und sein mit der Muttermilch aufgesogenes Gefühl für Blues und Folk, die das Album weit über dem Durchschnitt platzieren, das mit »Back To You« sogar einen echten Hit der Sebadoh-Schule hervorbringt. Mag sein, dass Port O'Brien ambitionierter angelegt waren als Waters und daher so nicht zu ersetzen sind, dafür wirkt das neue Outfit manifester und stabiler. Zumindest bis zum nächsten Ende.

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