Sbtrkt
»Sbtrkt«
Text:
arno raffeiner
Lasst Bassblumen sprechen! Sbtrkt bindet die schönsten Blüten von englischem Wurzelgemüse zu einem poppig-bunten Dance-Strauß.
Sbtrkt trimmt das englische Wurzelgemüse auf Popformat. Was in letzter Zeit aus subterranen Bassgewächsen munter ins Kraut geschossen ist, schneidet der Mann hinter der Maske mit dem Gärtnerbastbart zurecht und bindet es zu einem bunten Dance-Strauß. Weniger ist mehr, zumindest, was die Spielzeit betrifft: elf Songs auf 40 Minuten – Radioplay, here we go! Ansonsten allerdings ist die Subtraktion in Aaron Jeromes Projektnamen nicht programmatisch zu verstehen: Weglassen is nich.
Tatsächlich lebt dieses Debütalbum eher von seiner Vielfalt an Ideen und Style-Verweisen – und von den Vocals natürlich, die neben einigen Gästinnen vor allem vom souligen Organ von Sänger Sampha besorgt werden. Die Ergebnisse – slow-poppy: Little Dragon auf »Wildfire«; bassschwer: »Right Thing To Do« mit Jessie Ware am Mikrofon; funky: »Pharaohs« mit dem Gesang von Roses Gabor – sind zum Anbeißen knackig, ein bisschen 2steppy und speed-garagy, auf jeden Fall immer mit genug Puderzucker on top, um – zumindest im UK – auch Mainstream-mäßig steil zu gehen.
Fan werden? Anmelden oder einloggen!
Artikel kommentieren
Mehr Infos
Diese User besitzen die Platte
Kommentare
Artikel kommentieren - Mehr Forumsdiskussionen





