White Hills
»h-p1«
Text:
Holger Wendt
Das hier ist das Intonieren der schlechten Laune. Ein sperriger Bastard aus noisigen Gitarrenspuren und spacigen Synthies.
Marx wäre erfreut, könnte er sich den Beipackzettel zur neuen White-Hills-LP durchlesen: »We have been sold the religion of consumerism to feed the corporate machine«, steht da neben anderen griffigen Phrasen, mit denen man allzu gerne neoliberale Praktiken in Säure auflöst. Ist hier jemand angepisst von den herrschenden Verhältnissen? Doch White Hills verteilen nicht nur symbolische Ohrfeigen, sie neigen auch zu größerem Aktionismus. Soll heißen: »h-p1« ist das Intonieren der schlechten Laune. Ein übel gelaunter, sperriger Bastard aus noisigen Gitarrenspuren und spacigen Synthies.
In drei Worten: VERWERTUNGSMASCHIENERIE / NEIN / DANKE
Fan werden? Anmelden oder einloggen!
Artikel kommentieren
Mehr Infos
Diese User besitzen die Platte
Kommentare
Artikel kommentieren - Mehr Forumsdiskussionen





