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Captain Capa

»Saved my Life«

[Audiolith / Broken Silence]

Text: Jan Noll

Das Duo aus Bad Frankenhausen bratzt und brezelt sich leidenschaftlich durch 15 wuchtige Uptempo-Tracks zwischen Electro, 80s-Pop und Collegepunk mit großzügig aufgetragenem vokalen AutoTune-Geknödel.

Zum zweiten Mal straucheln die Thüringer Captain Capa mit einem Album, dem Nachfolger des 2009er-Debüts „Tonight Is The Constant“, ins Licht. Viel hat sich nicht getan, denn das inzwischen auf dem Hamburger Kultlabel Audiolith angekommene Duo aus Bad Frankenhausen (bitte was?) bratzt und brezelt sich leidenschaftlich durch 15 wuchtige Uptempo-Tracks zwischen Electro, 80s-Pop und Collegepunk mit großzügig aufgetragenem vokalen Auto-Tune-Geknödel. Dabei beweisen die Jungs soundtechnisch durchaus internationales Format, und einzeln genommen birgt jeder Track nach drei Flaschen Bier eine Menge Spaß – in der epischen Gesamtheit des 60-Minuten-Albums gleicht allerdings ein musikalisches Ei dem anderen.


Da helfen auch Gäste wie Deniz Jaspersen von Herrenmagazin oder Torsun von Egotronic nicht. Wer nach einem ersten kraftraubenden Scan allerdings Highlights wie das entfernt an To My Boy erinnernde „Something That You Wanted“ oder das poppig-pubertäre „Roadkill“ heraussiebt, kann hier durchaus mehr als nur eine gute Drei-Bier-Zeit haben.

In drei Worten:  BRATZ / BREZEL / AUTO-TUNE-POGO

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