Tune-Yards
»Whokill«
[4AD / Beggars Group]
Text:
Christian Steinbrink
[8 Kommentare]
HipHop und Soul, Folk und Pop verbinden sich zu einem luftigen und lustigen Lo-Fi-Gemisch.
Für manche Musiker ist der Austausch in einem Bandgefüge existenziell, um Kreativität abrufen zu können. Für andere wirkt es enorm befreiend, eben niemanden mehr zu haben, mit dem man sich abstimmen und Kompromisse schließen muss. Merrill Garbus alias tUnE-yArDs scheint zu letzterer Kategorie zu zählen, und ihr zweites Album »W H O K I L L« vermittelt ein Gefühl von Lust und Freiheit, die dieses Künstlerkonzept bereithält, wenn es klappt. Die Platte frischt das Klischee vom musikalischen Gemischtwarenladen auf, sie hält sich an Geschmacks- und Genregrenzen nicht auf, sondern entwirft kunterbunt tönende Bilder aus einfach treibenden HipHop-Grooves, frei gewürfelten Sounds und einem seelenvollen Vibe. Die Schrankenlosigkeit eines Lo-Fi-Ethos’ gibt den zehn Songs Lebendigkeit und eine leichtgläubige Kreativität, die sie ungemein mitreißend machen.
Das erinnert an freie Pop-Acts wie CocoRosie oder den frühen Beck, auch im sehr erzählenden Einsatz von Gesangsfärbungen und Humor. Das Ergebnis wirkt enorm anregend. Spannend bleibt nur, wie Garbus ihre Musik auf die Bühne bringen wird.
In drei Worten: QUERKOPF/ LO-FI / SOUL
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Kommentare
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kaputnik 27.04.2011 | 14:01:27
Sinnkrise!
Das hier muss die Aprilscherz-Review sein.
Merrill Garbus ist eine Frau, ihr Dödel!
Hat das denn keiner nochmal kurz nachgegooglet?
Keiner drübergelesen?
Vielleicht gar rausgehört?
Tjungejunge...
Editiert von
kaputnik am 27.04.2011 14:09:35
reinz 27.04.2011 | 14:10:21
heute so morgen so
hihi tatsache "sein zweites album"
naja das spricht doch nur für den reviewer und dafür, dass die musik selbiges für sich selbst tut.
Christian Steinbrink 27.04.2011 | 14:12:01
Die guten Militanten
Geistige Umnachtung, ich schäme mich in Grund und Boden. Und ändere umgehend...
rockotron 27.04.2011 | 14:34:45
lackaffe
haha, spitze. nettes album, nebenbei. irgendwie muss ich mehr als bei der ersten tune-yards mitunter an die dirty projectors denken.
die konsum jugend 27.04.2011 | 14:37:14
indie
Interview
die konsum jugend 27.04.2011 | 14:37:55
indie
review
kaputnik 27.04.2011 | 14:43:38
Sinnkrise!
Ganz nett, ja.
Die Videokunst macht mich indes eher aggressiv.
Reverend 27.04.2011 | 16:48:03
war immer aufrichtig
Gut, aber mit wahnsinnig hohem Nervfaktor, der bei mir bereits nach 1,5 Songs eintritt. Also vielleicht doch nicht so gut.
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