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Robag Wruhme

»Thora Vukk«

[Pampa / XX]

Text: Sebastian Ingenhoff
[1 Kommentar]

Wruhme arbeitet mit Streicherpassagen, Samples, Piano und Gesang, ohne die Stücke dabei zu überfrachten. A lot goes on but nothing happens.


Jenas Chef-Onomatopoetiker Robag Wruhme setzt nach der Trennung der Wighnomy Brothers neue Wegmarken. Nach der Split-Single mit Isolee und einer Mix-Compilation mit dem Titel „Wuppdeckmischmamplow“ folgt nun auch ein neues Album. Bei dem von DJ Koze ins Leben gerufenen Imprint Pampa hat Wruhme eine neue Labelheimat gefunden. Pampa muss man sich als Spielwiese für sympathische Enddreißiger vorstellen, die nach neuen Wegen suchen, interessante Sachen zu machen.

Sagt zumindest Ada, deren neues Album ebenfalls auf Pampa erscheint. Nach den ersten Hördurchgängen von „Thora Vukk“ scheint man ihr beipflichten zu wollen. Die einzelnen Stücke werden zusammengehalten beziehungsweise vielmehr unterbrochen von sogenannten Brücken (eins bis fünf) und tragen Namen wie „Bommsen Böff“ oder „Prognosen Bomm“. Die Stimmung ist eher melancholisch, Wruhme arbeitet mit Streicherpassagen, Samples, Piano und Gesang, ohne die Stücke dabei zu überfrachten oder gar sperrig zu sein. A lot goes on but nothing happens. Alles steht gleichberechtigt nebeneinander. Stellenweise sehr schön, könnte manchmal aber etwas mehr Fahrt aufnehmen.

In drei Worten:  Samples /Beats/ Jena

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