An Horse
»Walls«
[Grand Hotel Van Cleef / Indigo]
Text:
Felix Scharlau
Nichts Neues, das aber solide. Die beiden australischen Wild-Pferdchen sind wieder da.
Schon wieder eine Platte der Grammatikfehler-Pferdchen? Ging ja schnell, könnte man meinen. Immerhin erschien das Debütalbum „Rearrange Beds“ erst vor einem Jahr in Deutschland. In Wahrheit arbeitete An Horse, das bescheidene und sympathische Duo aus dem fernen Brisbane, damals längst am Nachfolger des von Tegan And Sara geförderten Debütalbums. Deutschland war nur einfach mal wieder zu spät dran gewesen. Wer jetzt eine Perspektivenverschiebung fürchtet (oder sich erhofft), wird von „Walls“ eines Besseren belehrt: Das Album klingt wie eine konsequente Fortsetzung des auf Schlagzeug, Gitarre und Gesang reduzierten Vorgängers.
In drei Worten: AUSSIE-INDIE/ GLEICHFÖRMIG / OKAY
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