Bohren & Der Club Of Gore - Beileid Artikelbild (groß)
 
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Bohren & Der Club Of Gore

»Beileid«

[Pias / Rough Trade / VÖ: 22.04.2011 ]

Text: andreas schnell
[6 Kommentare]

Die Ruhr-Slomo-Jazzer covern Warlock, also Doro Pesch. Muss man wissen, zu hören ist es nicht. Gut so eigentlich.


1993 erschien mit »Luder, Samba und Tavernen« das erste Demo von Bohren & Der Club Of Gore. Seither floss viel Wasser die Ruhr herunter, viel schneller, als die Musik von Bohren sich je bewegte. Und ähnlich behäbig veränderte sich der Sound der Band. Der radikale Minimalismus von Midnight Radio wurde in Richtung eines schwülen Zeitlupenjazz verlassen, seit 1997 geprägt von Christoph Clösers Saxofon.


Dass Meister Patton die Band auch auf Ipecac veröffentlichte, war nur eine Frage der Zeit. Dass er nun auch die erste Power-Ballade der Bandgeschichte singt, ist indes ein mittelschweres Beben in Bohren-Land, handelt es sich dabei doch um den Schmachtfetzen Catch My Heart von Warlock (die mit 80s-Metallers Traumfrau, Rock-Röhre [sic] Doro), den Patton zum gewohnten Bohren-Sound genüsslich als Monument der Larmoyanz croont. Grandios. Der Rest: zwei Eigenkompositionen, instrumental. Business as usual. Auch grandios, versteht sich.

In drei Worten: ZEITLUPE / POWER / JAZZ

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  • User: mellohippo
  • mellohippo 11.04.2011 | 10:35:42
    Duke Of Stratosphear
    Interessant.

    Eine Nummer namens "Beileid" kursierte seinerzeit in den Tracklists von "Dolores" auf amazon & co. als so eine Art Bonustrack, tauchte aber dann auf keiner Version des Albums auf.

    Nu also doch.
    Titel auf jeden Fall schon mal stimmig.

  • User: andreas schnell
  • andreas schnell 12.04.2011 | 21:19:12

    Bohren gingen einst aus 7 Inch Boots hervor, das war schon eher Hardcore. Aber als Bohren haben sie sowas eigentlich nicht gemacht

  • User: Knabenbert
  • Knabenbert 12.04.2011 | 21:58:14
    Narbenberg
    am 02.07. auf dem Traumzeit Festival in Duisburg, wo auch Mogwai am Tag vorher auftreten

  • User: joe public
  • joe public 12.04.2011 | 22:08:32

    warum gibt es im jahre 2011 eigentlich immer noch popschournalisten, die mit dem ausserdem auch verdammt unlustigen und überflüssigen [sic] nicht umgehen können? oder ist das die "kreative zweckentfremdung" von der tante wiki spricht?

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