Teitur - Let The Dog Drive Home Artikelbild (groß)
 
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Teitur

»Let The Dog Drive Home«

[Arlo & Betty Recordings / VÖ: 28.01.2011 ]

Text: Christoph Büscher

Der färöische Liedermacher bringt Bewegung aufs Parkett des internationalen Emotionenhandels. Tolles Songwriting, grandios am Kitsch vorbei produziert.

Exotenbonus braucht Teitur Lassen nicht. Seit über acht Jahren ist der Songwriter von den Färöer-Inseln international aktiv, trat mit Rufus Wainwright oder Aimee Mann auf, schrieb zuckersüße Schmachtfetzen für US-Komödien oder als Ko-Autor den Song »Choux Pastry Heart« des Erfolgsdebüts von Corrine Bailey Rae. Seine eigenen Platten, mit denen Teitur bisher vor allem in Dänemark erfolgreich ist, leben von ihren ruhigen Momenten, dem handwerklich ausgefeilten, sparsamen Songwriting.


Das neue Album macht keine Ausnahme und dürfte Teiturs Ruf als genialen Indie-Chansonnier mit einem Hang zum Melancholischen untermauern. Obwohl die Songs mit sentimentalen Schlüsselreizen nicht geizen, sorgen clevere Arrangements und der Milch-und-Honig-Gesang für die richtige Balance. Die eine oder andere Schmonzette wie »God, I Have So Many Things To Tell You« oder der stark Mainstream-verhaftete Opener »Feel Good« nimmt man da im Ausgleich zu echten Hits wie »Stormy Weather« oder der ersten Single »You Never Leave L.A.« gerne in Kauf.

In drei Worten: KUSCHEL / MINNESANG / INDIE-CHANSON

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