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Ozark Henry

»Hvelreki«

[Capitol / EMI / VÖ: 11.03.2011 ]

Text: Klaas Tigchelaar

Der etablierte Shootingstar aus Belgien rollt seinen schwedisch lackierten Dreampop in die restliche EU.

Ozark Henry kann in seiner Heimat Belgien stolz auf sechs veröffentlichte Platten mit Platinstatus und große allgemeine Ehrerbietung blicken. Doch hierzulande kennen ihn nur wieder akribische Insider. Dabei ist sein Sound eher was für die klugen Hitparaden als für nerdige Plattendreher.


Englische Texte mit skandinavisch anmutendem Duktus zu breit gefächertem Dreampop, dem der stets eingängige Melodiebogen die Form vorgibt. Rock-Kontexte kleiden sich in Synthesizer-Flächen, über die der bürgerlich Piet Goddaer getaufte Künstler mit der Stimme von Morten Harket in sexy Bombast-Refrains stürzt. Kitschig, chartskompatibel und dabei gar nicht mal so verkehrt, wenn man die Abneigung vor vermeintlichen weißen Klavieren, Glitzerfrisuren und heimlichem Matriarchat erst mal abgelegt hat.

In drei Worten: BOMBAST / ENGEL / ROCK-OUTFIT


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