William Fitzsimmons - Gold In The Shadow Artikelbild (groß)
 
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William Fitzsimmons

»Gold In The Shadow«

[Grönland / Rough Trade / VÖ: 25.03.2011 ]

Text: Manuel Czauderna

Zärtlichste Platte seit Langem. William Fitzsimmons lässt hoffen!

So ein stimmiges und dabei trotzdem authentisches Gesamtbild hat man selten: William Fitzsimmons ist ein begnadeter Multiinstrumentalist, gelernter Psychotherapeut und hat den fettesten Vollbart der Welt. Und genau so ist auch sein neues Album: therapeutisch, aber nicht aufgesetzt oder künstlich. Nachdem der Vorgänger »The Sparrow And The Crow« die schmerzliche Scheidung von seiner Frau thematisiert hatte, strebt »Gold in The Shadow«, der Albumtitel deutet es bereits an, nach Heilung.


Denn trotz der typischen Melancholie sind seine von elektronischen Elementen begleiteten Folk-Songs auch musikalisch voller Hoffnung. Während manche Songs erst nach und nach wachsen und ihre ganze Tiefe stimulierend langsam entfalten, etwa das unglaublich schöne »Fade And Then Return«, bietet Fitzsimmons’ neues Album auch viele Singles, die im Radio oder – wie einige Songs seines Albums »Goodnight« – in amerikanischen Serien rotieren können. Eine der schönsten und vor allem zärtlichsten Veröffentlichungen der jüngsten Vergangenheit.

In drei Worten: ZÄRTLICHKEIT / THERAPIE / FOLK

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