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Beatsteaks

»Boombox«

[Same Same But Different / Warner / VÖ: 28.01.2011 ]

Text: David Winter

Die Beatsteaks haben eine ganze »Boombox« voller Hits abgeliefert. Beeindruckende Leistung.

Die landesweite Vorfreude auf eine neue Beatsteaks-Platte ist mittlerweile groß genug, sodass man sich auch ohne große Marktschreierei einer hohen Aufmerksamkeit gewiss sein kann. Trotzdem war es eine schöne Idee, die Noten bzw. komplette Tabulatur der Single »Milk And Honey« im Netz für eigene Interpretationen bereitzustellen und so letztlich die Fans zur Gruppenarbeit aufzurufen. Sogar die Donots, die alten Beatsteaks-Homies, reichten eine Version von »Milk And Honey« ein.


Wobei natürlich nur das Original dann wirklich wie Beatsteaks klang. Typisch Markenware halt. Aber auch der Rest von »Boombox« verdient Aufmerksamkeit. Nicht dass das Ruder großartig umgerissen worden wäre. Warum auch? Bisher haben die Berliner innerhalb ihres Trademarksounds noch kein schlechtes Album abgeliefert. Und das ändert sich auch mit ihrem sechsten nicht. Ein abwechslungsreicher Stilmix von krachigen Punk-Songs bis zu einer reinen Ska-Nummer wie »Let’s See« – alles aufgerundet durch den ewig charmant-rauen Schepper-Klang. Fazit: Abgeliefert. Aber nicht irgendwie, sondern hochrangig gut. Respekt!

In drei Worten: PUNK / SKA / SCHEPPER

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