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Ira Atari

»Shift«

[Audiolith / Broken Silence]

Text: Christopher Szwabczynski

Ira Atari wummert technoide Spielkonsolenmusik gegen die Wand. Tanzbar, vielversprechend und audiolith.

Himmel, Achtung, 16 Bit reloaded. Ira Ataris aufgeregte wie technoide Spielkonsolenmusik hat also ein Zuhause gefunden. Und was für eins! Beim mittlerweile schon fast monolithischen Garanten für gute Laune und Stil, Audiolith, erscheint ihr Debüt »Shift«. Damit hat das Hamburger Label erneut einen attraktiven wie vielverprechenden Newcomer aus- bzw. angegraben.


Und die 34-jährige studierte Pianistin mit bürgerlichem Namen Ira Anika Göbel fügt sich dabei blendend ins Labelprogramm ein: wummernder Byterock und teure Billo-Lyrics, vorgetragen mit entfesselter Gaga-Stimme, nicht immer ladylike. Streckenweise wirkt »Shift« komplett hitverdächtig, gerade durch Songs wie das von Frittenbude produzierte »Disaster«. Und das Beste: Luft nach oben hat sie trotzdem noch.

In drei Worten: AXT / BYTEROCK / WUMMER

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