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Tusq

»Patience Camp«

[Strange Ways / Indigo / VÖ: 22.10.2010 ]

Text: Klaas Tigchelaar

Erfahrene Musiker wirbeln mit neuem Projekt frisch gestutzten Gitarrenrock auf.

Am bekanntesten sind Tusq tatsächlich durch diverse heimische Respektsbekundungen in Bandform, namentlich von Schrottgrenze, D-Sailors, Herrenmagazin und The Coalfield. Das vorliegende Album klingt allerdings ganz anders, als die erste Vermutung erwarten lässt, was nicht nur am intensiven Aufnahmeprozess in Finnland (produziert hat Jürgen Hendlmeier) liegen mag, sondern auch an einer gewissen musikalischen Reife.


Die führt inmitten einer guten Gitarre/Bass/Schlagzeug/Tasten-Electronica-Produktion zu verschlungen-hibbeligen Pfaden, die zuvor The Soundtrack Of Our Lives oder etwa Motorpsycho ausgetrampelt haben. Und dabei sind Tusq nicht bloß die schnöde Kopie, sondern ein frisch-eigenständiges Statement im alternativen Prog-Rock-Bereich. Der Fokus liegt tendenziell zwar auf der verspielt-künstlerischen Ausarbeitung des Materials, aber glücklicherweise wurde dabei das Songwriting nicht vergessen, sodass zwischen Indie-Rock, Shoegaze und zahllosen Effektgeräten am Ende immer noch ein kurzweiliges Hochgefühl zurückbleibt.

In drei Worten: Allstars / Indie-Rock / Skandi-Gen

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