Lena Malmborg
»Paris To Berlin«
[Crying Bob / Broken Silence / VÖ: 29.10.2010 ]
Text:
Lutz Happel
[1 Kommentar]
Eine "Eurovision"-Teilnahme? Mit dieser Indie-Konventionalität sogar denkbar.
Es würde nicht Wunder nehmen, wenn die Schweden auf die Idee verfielen, diese Songwriterin beim nächsten "Eurovision Song Contest" in den Ring zu schicken.
Es wäre nicht die schlechteste Wahl, vereinen sich doch bei Lena Malmborg länderspezifische Klischees aufs Gedeihlichste mit einem cheesy Hookline-orientierten, musikalisch kantenlos ausproduzierten Exportschlagerland-Pop (zwischen vulgär-poppigen Gospelreferenzen inklusive Halleluja-Chorus, Pseudoblues und -soul), der dem Rezipienten nicht allzu große Rätsel aufgibt: In "Världens Finaste Gosse" singt Lena Malmborg beispielsweise über ihren zweijährigen Sohn Olle ("Der schönste Junge der Welt"), oder sie verarbeitet das Thema Selbstmord anhand des eigenen persönlichen Umfelds in "Until You Say Goodbye" so konventionell, dass man fast schon an bewussten Manierismus glauben mag, den diese wie die uncoole Schwester von Lykke Li wirkende Lena Malmborg hier kultiviert.
In drei Worten: Eurovision Song Contest / Vulgärpop / Schweden
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Tweeter Faverland 28.10.2010 | 14:16:53
Ich kenne Lena Malmborg seit der Good-Times EP, schätze "A New Time, A New Life, A New Religion" sehr, "Real Love" weniger...aber dass jetzt Assoziationen zum Eurivision Songcontest und Lykke Li kommen, verwirrt mich ein wenig.
Ich bin gespannt, ob ich das abnicken kann, wenn ich morgen die Platte gehört habe!






