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Goose

»Synrise«

[!K7 / Al!ve / VÖ: 15.10.2010 ]

Text: Andreas Brüning

Electro-Pop und 70er-Disco statt dunkler Technorock - Goose probieren's mal geschmeidiger.

Das belgische Quartett ist vier Jahre nach "Bring It On" mit einem neuen Album zurück. Während sein Debüt mit ruppig dunklem Technorock voller Punk- und Tubeway-Army-Einflüssen punktete, verarbeitet "Synrise" Frühsiebziger-Augenzwinkern Richtung Giorgio Moroder, Vangelis und Yellow Magic Orchestra zu einer frischen, aber auch gefälligeren Mischung zwischen Electropop, Disco, Trance und Soundtrack.


Dazu nahm die Band, angeregt von Depeche Modes "Speak & Spell", Synthesizer und Drums live auf und verzichtete weitgehend auf digitale Nachbearbeitungen der Instrumentalspuren, um die Tracks "livehaftiger" klingen zu lassen. Die Musik funktioniert trotz aller Songhaftigkeit und klanglicher Experimentierfreude sicher wunderbar auf der Tanzfläche, aber auch zu Hause macht dieser Dance-Pop Spaß und ist zudem eine interessante Weiterentwicklung für die Band. Im Gegensatz zu "Bring It On" fehlt es "Synrise" jedoch an Ecken und Kanten als auch an der Kraft des Vorgängers und kommt dadurch ein wenig brav daher.

In drei Worten: Spaß / Geschmeido / Dance-Pop

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