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The Big Pink

»Tapes«

[!K7 / Al!ve / VÖ: 15.10.2010 ]

Text: Andreas Brüning

Milo Cortell baut ein Mixtape aus dunkel experimentellen Sounds, schwergängigen Beats, Bassmusik und Electropop-Balladen. Steile Keller-Musik.

The Big Pinks Album "A Brief History Of Love" überzeugte mit feinem Shoegazer-Rock voller Electrobeats, psychedelischer Gitarren und Mitsing-Melodien sowie Einflüssen von Verve bis My Bloody Valentine. Das hier nun vorliegende "Tapes"-Album stammt zwar von einer Hälfte jenes englischen Duos, Milo Cortell, schlägt musikalisch aber eine ganz andere Richtung ein: Es geht nicht nur Cortells Neigung zu Mixtapes, sondern auch einer Vorliebe für schräge elektronische Musik nach.

Projekte wie GR†LLGR†LL, oOoOO, Balam Acab, The xx, Salem und No Bra sind allerdings nichts für die fröhlich-ausgelassene Tanzparty, sondern machen eher durch dunkle und experimentierfreudige Sounds, verfremdete Vocals und wenig leichtfüßige Beats auf sich aufmerksam. Als Ergänzung dazu bringt er feine Bassmusik von Actress und Horse Macgyver sowie Electropop-Balladen von Light Asylum, jj und Active Child ins Spiel. Das liest sich möglicherweise ein wenig durcheinander, funktioniert aber perfekt zusammen.

In drei Worten: Mixtape / Experimentierfreudig / Bassmusik

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