Volbeat
»Beyond Hell / Above Heaven«
[Vertigo / Universal / VÖ: 10.09.2010 ]
Text:
Christian Schlage
Zwar konnten Volbeat seit Erscheinen ihres Debütalbums 2005 eine Auszeichnung nach der anderen in Skandinavien einheimsen, den deutschen Markt knackten sie allerdings erst mit dem Anfang 2008 erschienenen „Guitar Gangsters & Cadillac Blood“.
Zwar konnten Volbeat seit Erscheinen ihres Debütalbums 2005 eine Auszeichnung nach der anderen in Skandinavien einheimsen, den deutschen Markt knackten sie allerdings erst mit dem Anfang 2008 erschienenen „Guitar Gangsters & Cadillac Blood“. Als Fan der ersten Stunde war das Feuer bei mir mit diesem dritten Album ein wenig abgekühlt: Es war nicht wirklich schlecht, aber irgendwie hatte ich das Gefühl, die Band verstricke sich in Selbstzitaten. Entsprechend zurückhaltend näherte ich mich „Beyond Hell / Above Heaven“. Und muss gestehen: Ich bin begeistert, wie frisch, kraftvoll und fokussiert sich die Band um den sympathischen Sänger und Gitarristen Michael Poulsen mit den aktuellen Kompositionen präsentiert.
Wahnsinnig viel geändert haben die vier Dänen nicht. Es sind eher die Details, die das neue Album so stark machen. Besonders positiv fällt der exzellente, druckvolle Sound auf. Alle Songs sind zudem mit sehr starken Melodien ausgestattet, die trotz der Härte zum Teil extremen Ohrwurmcharakter mitbringen. Komplett unschlagbar präsentieren sich Volbeat jedoch bei den metallischsten Songs („Who They Are“ und „7 Shots“). Mich hat das Quartett aus Kopenhagen vollends überzeugt und zurückgewonnen; und bei denen, die gar nicht erst gezweifelt hatten, werden sie offene Türen einrennen. Jetzt echt nicht weniger als eine Weltband!
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