Janelle Monáe
»The ArchAndroid (Suites II and III)«
[Atlantic / Warner / VÖ: 23.07.2010 ]
Text:
Verena Reygers
[5 Kommentare]
Nach gut kommt besser, kommt Monáe – die Platte des Jahrhunderts.
Wir schreiben das Jahr 2719 – bitte geben Sie Ihren Verstand an der Erden-Garderobe ab. Sie betreten nun die Metropolis Janelle Monáes. Wenn Muhammad Ali um Judy Garland tänzelt, Rachmaninow mit Stevie Wonder in die Tasten haut oder das Blau von Luke Skywalkers Schwert mit James Browns Kniefall-Cape um die Wette glitzert, dann hat man eine ungefähre Ahnung davon, was die 24-Jährige zu ihrem unermesslich reichen Sound inspiriert hat.
Janelle Monáe zieht R’n’B, Soul, Rockabilly, Klassik, Jazz und Punk aus ihrem kreativen Hirn wie Mary Poppins Goodies aus ihrer Reisetasche. Dazu ein bisschen Latin-Fever und Upspeed-HipHop. Nach Monáes Grammy-Nominierung für ihre EP ahnte man, dass sie als Longplayer explodieren würde, aber die Virtuosität, mit der es der Amerikanerin gelingt, zwischen Stilen und Genres zu springen, ohne eine Sekunde überproduziert aus der Puste zu geraten, bläst einen um. Fast fehlen die Worte, so sprachlos macht diese gelungene Utopie: Superkalifragilistischexpialigetisch.
In drei Worten: Utopia / Kniefall / Mary Poppins
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die konsum jugend 17.08.2010 | 13:20:38
indie
Metascore: 91
rockotron 17.08.2010 | 15:14:36
lackaffe
ich bin vermutlich der einzige den das genrehopping mit der zeit nervt und der die platte insgesamt sicherlich für gut hält und der ambitioniertheit applaudiert, der am ende aber nicht das gefühl hat, ein meisterwerk vor sich zu haben?
Reverend 17.08.2010 | 18:52:01
brüht im Lichte dieses Glückes
Nein, bist Du nicht.
killerblick 17.08.2010 | 19:17:01
wort. aber neon valley street ist ein monster.
Reverend 17.08.2010 | 19:26:17
brüht im Lichte dieses Glückes
...aber nur bis zum Schweinesolo. Hat mich einst auch schon bei Lauryn Hill gestört.





