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The Futureheads

»The Chaos«

[Nul / Rough Trade / VÖ: 18.06.2010 ]

Text: Christine Franz

The Futureheads bleiben straight bei ihrem Grundrezept: Post-Punk mit mehrstimmigem Gesang in Stop-and-go-Taktung.

Wir erinnern uns: In England war 2005 das Jahr der North-Eastern-Scene. Und die bestand aus genau zwei Bands: Maxïmo Park (Newcastle) und The Futureheads (Sunderland). Während Maxïmo Park von Anfang an auf die großen Gesten und den Indie-Dancefloor abzielten, blieben The Futureheads die etwas blasseren Nachbarn von der anderen Flussseite. Und das hatte seinen Grund. Ihren größten Hit hatten Ross Millard, Barry Hyde und Co. nicht mit ihren eigenen Songs, sondern mit einem geborgten, der Coverversion von Kate Bushs „Hounds Of Love“.


Inzwischen veröffentlichen The Futureheads nun ihr viertes Album „The Chaos“ – wie schon das letzte in Eigenregie. Und während sich ihre Nachbarn in den letzten Jahren konsequent dem Mainstream entgegengedudelt haben, bleiben The Futureheads immer noch straight bei ihrem Grundrezept: Post-Punk mit mehrstimmigem Gesang in Stop-and-go-Taktung. Das funktioniert auf dem neuen Album mit Songs wie „Struck Dumb“ und „Heartbeat Song“ immer noch ganz gut, ist aber gleichzeitig auch ein langer wehmütiger Blick in den Indie-Rückspiegel.

In drei Worten: Straight / Rückspiegel / Post-Punk

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