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dDamage

»Aeroplanes«

[Ascetics Music / Module / VÖ: 07.05.2010 ]

Text: Martin Riemann

Discounter-HipHop. Das Ergebnis kann sich hören lassen: Klingt fast wie Musik.

"Qualität ganz oben - Preis ganz unten", so preist ein beliebter Discounter seine Waren an. In der Unterhaltungsindustrie ist es meistens umgekehrt. Dabei benötigt man heute wirklich nicht viel, um Musik zu machen. Zum Beispiel im HipHop: Früher gehörten da teure Plattenspieler angeschafft; dDamage aus Frankreich brauchen ein Gerät, das klingt wie ein C64er, und zwei Potis, an denen sie drehen. Das Ergebnis? Klingt fast wie Musik. Man muss natürlich noch die Stichworte "Electro" und "Punk" fallen lassen, dann weiß der Kunde schon, wo's langgeht.


Preiswerte Ansätze wie dieser sind natürlich generell zu begrüßen. Für manche Musikexperten ist es gar das Ei des Kolumbus, wenn Räume auf diese Weise beschallt werden. Nur die Raps stören. Die sind auch alles andere als gut, erfüllen aber durchaus ihren Zweck. Man kennt und schätzt ja den streng utilitaristischen Gestus französischer Tanzmusik. Nur die ruhigen Stücke hätten sie weglassen sollen, dann wäre das Ergebnis nicht durchwachsen, sondern echt günstig.

In drei Worten: Digi / Poti / Aldi

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