The Divine Comedy - Bang Goes The Knighthood Artikelbild (groß)
 
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The Divine Comedy

»Bang Goes The Knighthood«

[Divine Comedy Records / Pias / Rough Trade / VÖ: 28.05.2010 ]

Text: Jens Friebe

Übrig bleibt ein immer noch sehr eleganter Tanz auf dem Vulkan - ohne Vulkan.

Neil Hannon schrieb vor etwa zehn Jahren einen wundervollen Begleittext für die Scott-Walker-Compilation "Boy Child". Er schrieb, nur dem epigonalisierenden Erweckungserlebnis beim Hören der frühen Walker-Platten verdanke er seinen Ruhm und also auch das Geld für seine teure Stereoanlage, mit der er nun endlich in würdiger Qualität Scott Walker hören könne.


Er entfernte sich seitdem vom Frühwerk Walkers weniger als dieser sich selbst mit seinem Spätwerk. Walker, dem Diederichsen attestierte, einer der letzten großen Vereiner von Eleganz und Existenzialismus gewesen zu sein, ergab sich ab 83 dem letzteren und war nur noch tief und bizarr. Hannon dagegen führte seine Band immer weiter fort von allen Abgründen und Untiefen existenzieller Verunsicherung. Übrig bleibt ein immer noch sehr eleganter Tanz auf dem Vulkan - ohne Vulkan.

In drei Worten: Teuer / Erweckung / Eleganz-Pop

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