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Maximilian Hecker

»Spalter: "I Am Nothing But Emotion...", Pro & Contra«

[Blue Soldier / Rough Trade / VÖ: 26.03.2010 ]

Text: linus volkmann, marco fuchs
[2 Kommentare]

Ein radikal reduziertes Album, das unschuldig und verletzlich vor einem steht. Und eine ungeheure Wahrhaftigkeit ausstrahlt. Oder auch nicht.

Pro:
Er rasiert sich nicht mehr, meditiert bis zu sechs Stunden täglich, trägt Jogginghosen und will nicht mehr und nicht weniger als "eine Kampfansage an das Musikbusiness" wagen. Verantwortlich für den radikalen Umbruch in Heckers Werk soll die Begegnung mit einer japanischen Prostituierten namens Nana sein, die sein Leben verändert hat.


Der Indie-Liebling mit allen Anforderungen von außen und innen war einmal, jetzt ist Hecker nur noch er selbst. Und man mag kaum glauben, was man da hört: ein radikal reduziertes Album, das unschuldig und verletzlich vor einem steht. Und eine ungeheure Wahrhaftigkeit ausstrahlt. Gebannt geht man den Weg durch die Songs mit, durch die einen ein zitternder und dennoch in sich ruhender Künstler führt, der mit jeder Zeile ausstrahlt, bei sich angekommen zu sein.



Wie ein Gesprächspartner, der einen mit fast schmerzend ehrlichen Augen ansieht und von sich erzählt. Diese hohe Kunst des reinen und unverfälschten Gefühls, zelebriert von Liwa, Lennon, Van Morrison und Dylan, ist jetzt Heckers Metier. Auch wenn er erst verschütt gehen musste, um aufzuräumen.
Marco Fuchs

In drei Worten: Prostitution / Jogginghose / Zittern

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aus Intro #181 (April 2010)
 
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  • User: Intro
  • Intro 25.03.2010 | 10:31:00

    Maxi Hecker zwischen gut und scheiße: Ein radikal reduziertes Album, das unschuldig und verletzlich vor einem steht. Und eine ungeheure Wahrhaftigkeit ausstrahlt. Oder auch nicht.

  • User: peterbourbon
  • peterbourbon 07.04.2010 | 00:09:10

    Sooo scheiße finde ich das Album gar nicht mal. Er nervt weitaus weniger als ich zunächst vermutet hatte. Konzert dann bestuhlt, oder?

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