Adolar
»Schwörende Seen, Ihr Schicksalsjahre!«
[Unterm Durchschnitt / Broken Silence / VÖ: 05.03.2010 ]
Text:
Christin Schalko
[8 Kommentare]
Authentischer Neo-Emo aus der Altmark – melodiöser Schreisprech, Schichtgesänge und Bratgitarre versenken aber oft die Emotion. Das geht doch nicht!
Adolar, das ist eine auf Rotzigkeit getaktete Neo-Boygroup aus der Altmark, deren Verständnis von Musik sich im Kosmos von Bands wie Klez.e, Delbo und vielleicht Achtung! Kabel verhakt und einklebt. Okay. Diesem Referenzrahmen von vielharmonischen Schichtgesängen in der Mode Tobias Sieberts werden neben dem melodiösen Schreisprech à la Thomas Mahmoud dann auch überraschend konservative Brat-Gitarren in Green-Day-Manier beigefügt und verwurstet.
Toll geglückt ist diese Verquickung von Emo, Punk und Pop beim Song „Mitnehmerrippe“. Da zeigt sich die Spanne zwischen den Polen so groß und dabei doch so harmonisch, da bilden die flauschigen Melodien im Refrain so wunderbare Antipoden zum keifigen Strophensprech, da wird das beliebte dichotome Weltbild so hübsch vertont, dass man der Eingängigkeit kaum was entgegnen kann. Der Rest der Platte allerdings ist nichts für den Liebhaber des brüchigen Indiesongs. Denn das hier kommt alles bisschen zu glatt. Zu stampfbeinig. Poliert-rockige Mehrwertproduktionen fetzen einfach nicht, ey!
In drei Worten: Stampf / Mampf / Altmark
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kleinstadtheld 22.03.2010 | 16:54:23
Hat sich der Verfasser dieser Kritik eigentlich die Mühe gemacht das Album ganz und in vollen Stücken zu hören?
Meiner Meinung nach hat er das nicht getan.
Und nur Gott weiß wie er auf Vergleiche mit Bands wie Delbo/Klez.e kommen mag. Ganz zu schweigen von dem absolut an den Haaren herbeigezogenen Vergleich mit Green Day. Wenn irgendwas nicht nach dieser Band klingt dann die Gitarren auf "Schwörende Seen, Ihr Schicksalsjahre!"
Wenn dieses Album eins nicht ist dann glatt poliert.
Eventuell sollte sich der Herr Verfasser mal andere Kritiken des Albums ansehen. Nicht um deren Meinung anzunehmen. Sondern vielleicht zu sehen das man keinen pseudo-intellektuellen Blödsinn von sich geben muss um ein Album vernünftig zu kritisieren.
mellohippo 22.03.2010 | 18:56:23
Duke Of StratosphearDa zeigt sich die Spanne zwischen den Polen so groß und dabei doch so harmonisch,
Und nur weil man aus der Altmark kommt, ist man noch lange kein Pole! Das kann sich der feine Herr "Verfasser" auch mal hinter die Ohren schreiben!
gedankenfilme 22.03.2010 | 19:04:26
Bring me Edelweiss
...und möglicherweise hier sogar Frau "Verfasserin"!
psychonaut 22.03.2010 | 20:20:44
Immerhin ... dass es meine altmärkische Heimat mal mit einem musikalischen Beitrag bis in die Intro schafft, hätte ich lange Zeit nicht für möglich gehalten.
Superedles Artwork. Musikalisch noch ziemlich zwischen den Stühlen. Aber überdurchschnittliche Momente sind vorhanden.
nanker 23.03.2010 | 08:59:48
das review hat wirklich nicht das entfernteste mit der musik auf diesem album zu tun. unverständlich.
pollylepaul 23.03.2010 | 22:10:06
*baby fruchteis*
achso. ich soll ausrichten. die verfasserin freut sich sehr, als junge angesprochen worden zu sein. und über euer gequengel sowieso. rausgestrichen aus der review wurde übrigens noch: mehr kann ich dazu jetzt aber echt nicht sagen. bussi!
nanker 24.03.2010 | 08:32:10
hat sie sich das album denn inzwischen auch mal angehört?
Editiert von
nanker am 24.03.2010 08:32:27
creation2 24.03.2010 | 08:41:22
Fortunist
Oder das rezensieren aufgegeben?
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