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Katzenstreik

»Move«

[Unterm Durchschnitt / Broken Silence / VÖ: 11.12.2010 ]

Text: Raphael Schmidt

Niedlicher Name, geil durchgeknallter Mosh-Pop und dann auch noch dieses Geswitche zwischen Deutsch und Englisch.

Besser konnte so was bislang kaum wer, und dementsprechend traurig war die Hörerschaft, als plötzlich nichts mehr von der Band zu hören war. Leere im kreativen Kopf und in der Geldbörse. Doch dann kam der Bock zurück, leider brachte er keine Barschaft mit. Aber die Prekären sind ja schon geübt in einfallsreicher Devisenbeschaffung: So wurden Produktionskosten vorgestreckt von Fans und Freunden, und man besaß den Rückhalt, dieses Comeback einzuspielen.


"Move" klingt ungeschliffener und wirkt auch textlich ziemlich entfesselt. In dieser Authentizität vermittelt sich, dass Katzenstreik wohl nicht mehr die Radikalinskis von einst sind, wenn sie einen aber stattdessen mit einer derartigen Energie konfrontieren, will man wahrlich zufrieden sein. Und das sind sicher auch die ganzen Indie-Investoren, die das hier alles erst ermöglicht haben.

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