Crookers
»Tons Of Friends«
[Ministry Of Sound / Warner / VÖ: 12.03.2010 ]
Text:
Martin Riemann
[9 Kommentare]
"I'm a natural born hustler and a certified freak." So skandiert der Kubanoamerikaner Pitbull auf "Tons Of Friends". Dasselbe könnte eigentlich das ganze Album von sich behaupten.
Warum sich von einem Testosteron-gesteuerten Dorfdepp durchprügeln lassen, wenn das auch jemand besorgen kann, der Lehrling, Geselle und Meister darin ist? Und warum sollte dieser Jemand nicht aus Mailand, Italien kommen?
Auch dort kann man sich monate-, ja, jahrelang in einem Studio verbarrikadieren, nur muss man halt besonders durchgeknallt sein, wenn man es tatsächlich durchzieht. Das sollte als Einführung für das Duo Bot und Phra genügen. Die beiden heißen gemeinsam nicht etwa Phrabot, sondern Crookers und sind zum Zeitpunkt, wo dies gedruckt wird, wahrscheinlich (hoffentlich) bekannter als die Beatles.
Die Ehe zwischen manisch hedonistischer Tanzfläche und HipHop funktionierte ja bereits seit einiger Zeit beneidenswert gut (siehe Diplo, A-Trak usw.). Wegen der vielen Arbeit konnte die Hochzeitsfeier erst jetzt gemacht werden.
Und die ist komplett auf Crack. Deswegen sind auch alle dabei: Major Lazer (also die original Kuppler Diplo und Switch) und Soulwax und Spank Rock und Kid Cudi und Róisín Murphy, und eben Pitbull. Und ich kann noch weitermachen: Es wird geschoben und geschoben und dann noch ein bisschen mehr geschoben. Crookers lassen dabei nur das drin, was man braucht, also ganz wenig, und davon viel. Und kurz vor Schluss kommt eine Bluesnummer. Bett? Vergesst es! Reden? Vergesst es! Bierchen an der Theke? Vergesst es! Merkt nur eins: Crookers.
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Außerdem auf intro.de: Die Crookers sind die neuen Superstars der Booty-Szene. Ihr Remix zu Kid Cudis Hit "Day N' Night" erreichte Top-Ten-Platzierungen in den US- und UK-Charts. Und überhaupt legen die beiden Italiener in jeder Hinsicht hohes Tempo vor, wie Sebastian Ingenhoff im Interview erfahren durfte.
Crookers spielen im Juli u.a. auch auf dem Melt! Festival.
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nanker 21.01.2010 | 11:38:51
eigentlich kann ich diesen Sound nicht (mehr) sonderlich ab - auch wenn die feat.-Artists mal wieder nicht schlecht sind. nur so langsam nutzt sich das konzept "electro-artist holt sich jede menge gäste ins studio und macht ein album woller hits" ja auch n bisschen ab.
interessant ist aber zumindest dieser hudson mowhawke remix, finde ich.
gedankenfilme 21.01.2010 | 11:58:33
Bring me Edelweiss
crookers-electro ist tot, es lebe hudson mohawke...
das ragga-toasting is allerdings extrem nervig für meinen geschmack..
KLAXON 21.01.2010 | 13:09:07
Crookers ft. Kelis - No Security bummst auf jeden Fall.
nanker 21.01.2010 | 13:44:39
bummsen tut das alles. is mir nur inzwischen zu viel vom immergleichen "gebumms"
edit: schrieb ich bevor ich mir den song angehört habe. da jetzt unter den schlonz nochn bisschen dubstep-gewobble drunterzupacken is ja irgendwie auch nicht mehr soooo inovativ, oder?
Editiert von
nanker am 21.01.2010 13:47:14
Silberrücken 21.01.2010 | 17:00:14
sehr gut gemachte Hi-End Partymucke, nicht mehr und nicht weniger.
nanker 12.03.2010 | 08:46:03
inzwischen wer das ganze album gehört? den track mit rye rye fand ich spontan ganz gut.
le o 12.03.2010 | 10:18:25
predatory bird
langweilig.
rockotron 12.03.2010 | 13:27:50
lackaffe
klingt aber beim durchskippen ein bisschen besser als die vielen abgesoffenen "feat."-alben der jüngeren vergangenheit (s. the bpa, n.a.s.a., etc.).
rockit2 15.03.2010 | 12:03:43
ich finde das album super. abwechslungsreich und zum glück nicht so prollig, wie ihr remix zu day´n´nite. interessantes interview hab ich gerade bei mixeryrawdeluxe gesehen.... royal t rockt richtig.





