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Broken Bells

»Broken Bells«

[Sony / VÖ: 05.03.2010 ]

Text: Henrik Drüner

Kein Projekt, sondern eine richtige Band namens Broken Bells haben Brian Burton und James Mercer ins Leben gerufen.

Man traf sich erstmals vor etlichen Jahren Backstage auf dem Roskilde Festival. Und man wusste sich sofort sehr zu schätzen, menschlich wie musikalisch. Dennoch ungewöhnlich, dass gerade Danger Mouse alias Brian Burton und James Mercer, Kopf von The Shins, gemeinsam eine Band ins Leben rufen. Kein Projekt, sondern eine richtige Band namens Broken Bells. Das gleichnamige Album vereint das Beste beider Welten, indem es Melodie und Experiment, Songwriting-Know-how und Studiokniffs zusammenführt.


James Mercer ist für die Gesangs-, Gitarren- und Bass-Parts zuständig, Brian Burton sorgt an Schlagzeug, Tasten etc. für die Spurendichte. Auf dem Papier mag es zwar anstrengend klingen, wenn von Indie-FolkSoulHipHop, Karneval-Orgel, futuristischen Sounds und teilweise hippiesker »Age Of Aquarius«-Stimmung die Rede ist – aber die Songs wirken geradezu aufgeräumt und eingängig. Zwischen Falsett und sonorem Crooner lässt Mercer ungeahnte Vielfalt walten. Dass sein Gesang in jeder Lage Flügel verleihen kann, weiß man nicht erst seit dem feinsinnigen »Garden State«-Soundtrack.

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