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Four Tet

»There Is Love In You«

[Domino / Indigo / VÖ: 29.01.2010 ]

Text: Andrew Shepherd
[17 Kommentare]



Geschmackssichere Innovation - wenn die Vergänglichkeit nicht allzu nagt, wird das hier als eine der Platten 2010 in die Annalen eingehen.


Ein mittlerweile etabliertes Unding ist, bereits zu Anfang eines Jahres schon die potenziellen Abräumer des nächsten Jahrespolls auszurufen. Four Tets neues Album macht es allerdings wirklich nicht leicht, sich dahingehend zurückzuhalten.


Auf Kieran Hebden kann man sich verlassen - zumindest strotzt sein fünftes Album vor Innovation und insbesondere dem Bewusstsein, sich vollkommen geschmackssicher zwischen elektronischen und organischen Sounds bewegen zu können. Schon mit der Single "Lovecry" Ende letzten Jahres wurde ein Track veröffentlicht, der einen nie geahnten Spagat zwischen Carl Craig und Masters At Work zu bieten hatte. Um dieses Stück herum hat Herr Hebden nun ein großartiges Gesamtwerk drapiert, das sowohl Kopf als auch Beine anspricht.

Das sagt das Forum:

nanker

»Nur ein Wort: WOW!«

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So auch der Dubstep-Track "Plastic People", der sich deutlich an Burial orientiert, mit dem ja im letzten Jahr bereits eine top 12-Inch-Kollaboration veröffentlicht wurde. Insgesamt ein kleines Meisterwerk ohne jeglichen Schwachpunkt und ganz sicher eine der wichtigsten Platten für 2010. Also seien ihm die Daumen gedrückt, dass "There Is Love In You" trotz der frühen Veröffentlichung am Ende des Jahres den Weg in die Bestenlisten finden wird.


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  • User: knaTTerton
  • knaTTerton 19.01.2010 | 02:52:16

    Album gibt's jetz im Stream und ist ganz fantastisch!

    http://www.fourtet.net/index.php/blog/entry/new_album_streaming/

  • User: nanker
  • nanker 19.01.2010 | 10:05:16

    nur ein wort: WOW!!!

  • drivenstate 19.01.2010 | 12:54:13
    ich bin hier falsch
    eindruck nach ca 8 minuten: erster und letzter song: sehr schön!

  • User: gedankenfilme
  • gedankenfilme 24.01.2010 | 16:45:21
    Bring me Edelweiss
    manchmal aber auch ein ungutes déjà-vu in richtung electronica rund um die jahrtausendwende, die weiss gott sehr gut war, aber mittlerweile leicht antiquiert wirkt..

    der eindruck verfestigt sich allerdings nicht sonderlich, die kurve ins jahr 2009 wird recht schnell zumeist gekriegt m.e. nach..

    mein bringer: sing

    Editiert von gedankenfilme am 24.01.2010 16:46:14

  • User: Reverend
  • Reverend 24.01.2010 | 17:06:50
    brüht im Lichte dieses Glückes
    Sing ist Klasse.
    Aber Love Cry haut mich um. Was für ein Stück, meine Fresse. Das muss ich bald mal in irgendeinem Club hören dürfen, bitte.

  • User: rockotron
  • rockotron 24.01.2010 | 17:36:47
    lackaffe
    schon vielfach gefeiert und m.e. fast besser als das original:


    manchmal aber auch ein ungutes déjà-vu in richtung electronica rund um die jahrtausendwende. der eindruck verfestigt sich allerdings nicht sonderlich, die kurve ins jahr 2009 wird recht schnell zumeist gekriegt m.e. nach..

    den eindruck kann ich nachvollziehen, glücklicherweise auch mit der gleichen schlussfolgerung. insgesamt hat four tet bei mir jedenfalls bis zu den 12'' des letzten jahres nicht so gezündet, was mit den burial-kollabos, love cry, sing und auch angel echoes jetzt gelungen ist.

  • User: Legoland
  • Legoland 24.01.2010 | 19:39:56
    love is in the air
    och. "besser" würde ich nicht sagen. das typisch pumpende schlagzeug ist eben ne gerade drum geworden. whatever. ich find's fantastisch!

  • User: gedankenfilme
  • gedankenfilme 24.01.2010 | 20:26:03
    Bring me Edelweiss
    ich muss mich korrigieren:

    wenn ich "sing" sage, muss ich tatsächlich auch "love cry" (original) sagen.

    man darf sich auf ein four-tet-jahr und entsprechenden hype wohl einstellen...

    Editiert von gedankenfilme am 24.01.2010 20:28:58

  • User: morus
  • morus 25.01.2010 | 19:46:36

    Ich habe mir gerade das Vinyl fuer faire £8 bei Amazon UK bestellt und bin voller Vorfreude.

  • User: mistawill
  • mistawill 26.01.2010 | 13:34:34

    manchmal aber auch ein ungutes déjà-vu in richtung electronica rund um die jahrtausendwende, die weiss gott sehr gut war, aber mittlerweile leicht antiquiert wirkt..

    finde ich auch. love cry gefällt mir, aber sonst ist das album doch die meiste zeit auf ziemlich abgegrasten pfaden unterwegs.
    auf ecstatic peace ist grad hebdens zweites album mit sunburned hand of the man erscheinen. andere baustelle, klar, aber gefällt mir besser als die neue four tet. Link

  • BadBrain 29.01.2010 | 14:13:56
    zack! regierung gestürzt.
    inzwischen lief sie bei mir ein paar mal durch und ich bin so mittel begeistert. "sing" ist mein persönlicher liebling und ein zwei, andere songs gehen bei mir gut rein. allerdings wirkt das alles noch ein wenig zu monoton und leer auf mich. um da näher ran zu kommen, brauche ich wahrscheinlich noch ein paar durchläufe.

    das hier abgefeierte "love cry" erinnert mich sehr stark an seine exchange sessions mit steve reid. sehr ähnlicher sound; aber deutlich weiter draußen.

  • User: swiss_slacker
  • swiss_slacker 04.02.2010 | 10:57:42
    Popsau & Chüngelzüchter
    ich mag die neue four tet sehr gerne. nichts wirklich neues im hebden-kosmos, dafür die perfektionierung seiner sounds. gegen ende, da wo die post-rock-gitarren einsetzen erinnert mich das stellenweise stark an couch und kreidler. ich hab zwar diese postrock-sache satt, aber hier klingts fürmal ganz gut.

  • User: peterbourbon
  • peterbourbon 06.02.2010 | 12:20:21

    Was mich an The Field immer ein wenig genervt hat (zu ausufernd, zu extrem auf Minimalverschiebung aus - das konnte Voigt mit GAS stimmungsmäßig besser), hört sich hier sehr befreiend und unterschwellig vielschichtig an.

    Ich habe da jetzt mehr oder minder langweiligen Impro-Postpostrock-Kram erwartet, aber die Platte ist fantastisch und sehr sorgfältig konzipiert. Es gibt gute und schlechte Monotonie - und hier finde ich sie sehr gelungen.

  • User: vertigonal
  • vertigonal 10.02.2010 | 12:14:02
    paradoxe intention.
    ist zur zeit neben owen palletts herzland meine lieblingsplatte des ja noch jungen jahres. the field - reminiszenzen habe ich auch schon entdeckt, was mir für "from here we go sublime" einen ganz neuen zugang gewährt hat. ich hatte bis dato meine schwierigkeiten mit jener platte, nun finde ich sie mit jedem hören besser und bin erstaunt, was mir da bis jetzt entgangen ist.

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