Ólöf Arnalds
»Við Og Við«
[One Little Indian / Indigo / VÖ: 20.11.2009 ]
Text:
Lutz Happel
[3 Kommentare]
Ein sehr angenehmer Minimalentwurf isländischer Naturverbundenheit, trotz aller Klischees.
Diese von Björk protegierte Folk-Sängerin spielt sonst bei Múm mit, ihr Solodebüt hat Kjartan Sveinsson von Sigur Rós produziert, und sie singt Isländisch. Da weiß man schon ziemlich genau, woher der Wind weht, der nordische.
Arnalds' Vortrag, das heißt Gesang und Gitarrengezupfe, ist größtenteils so puristisch, dass sie damit auf jedem Folklore-Treffen Skandinaviens oder einem Mittelalterfest genauso absahnen würde wie auf irgendeiner schwermütigen großstädtischen Slackerclubbühne. Joanna Newsom lässt grüßen. Ein sehr angenehmer Minimalentwurf isländischer Naturverbundenheit, trotz aller Klischees und mal abgesehen von einigen Gesangsparts, die, darin an Joni Mitchell erinnernd, leicht ins Psychopathische abgleiten.
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qwert_zuiopü 08.12.2009 | 09:05:40
Dieses wunderbare Album ist schon fast 3 Jahre alt und stand damals sogar im hiesigen MediaMarkt. Das zweite Album steckt schon in der Pipeline, kommt in den nächsten Monaten raus und soll wohl den Titel "Ókídóki" tragen. Übrigens erinnerte mich das alles von Anfang an eher an Vashti Bunyan als an die oben genannten Referenzen...
marylin monrose 12.12.2009 | 00:16:49
ich will keine freunde
ja, superplatte, hör ich immer noch ziemlich oft. wäre toll, wenn was neues rauskommen würde.
die_jule 12.12.2009 | 02:25:21
let's kiss and make up
uh was für eine halbherzige rezension. ich würde auch qwerts referenz unterstützen, aber sowas von.
freue mich auch auf neues von ihr :)





