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Das Pop

»Das Pop«

[541 / Rough Trade / VÖ: 30.10.2009 ]

Text: Dominik Schmidt

Zu viel von allem, die Band wirkt, als wolle sie nach drei Jahren ohne Album-Output die ganze aufgestaute Energie und Kreativität auf einmal raushauen. Gute Laune macht das schon, hängen bleibt wenig.

Das Pop heißen, wie sie heißen, weil sie schon immer Pop-Songs machen wollten und davon überzeugt sind, dass Pop-Musik unser aller Leben verändern kann. So einfach ist Pop. Und auf dem dritten, diesmal selbst betitelten Album gibt es dann auch quietschigen, verspielten, manchmal aber auch hoffnungslos überladenen Pop. So schwierig ist Pop. Nicht unschuldig daran: Die Veränderung gab es auf der Produzentenposition. Dort nahmen die Kollegen Soulwax Platz und gaben gleich die Vorgabe, alle Synthesizer zu Hause zu lassen und dafür die Spielfreude der Live-Auftritte auf Platte zu bannen.


Unterm Strich ergibt sich daraus nun tatsächlich mehr Platz für Gitarreneinsätze, mehr Percussions, und Bassist Niek darf die Saiten beharken, als wäre man bei der Titelmusik von "Seinfeld". An Spielfreude mangelt es also nicht. Trotzdem springt der Funke nicht wirklich über. Zu viel von allem, die Band wirkt, als wolle sie nach drei Jahren ohne Album-Output die ganze aufgestaute Energie und Kreativität auf einmal raushauen. Gute Laune macht das schon, hängen bleibt wenig.


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