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Brand New

»Daisy«

[Interscope / Universal / VÖ: 25.09.2009 ]

Text: Raphael Schmidt

Wechseln Brand New erneut das musikalische Terrain - wie so oft? Nein. Danke!

Jesse Lacey ist von einer inneren Zerrissenheit gezeichnet. Zumindest dachte man das beim großartigen Vorläufer "The Devil And God Are Raging Me". Geht es ihm jetzt besser? Wäre schön. Für ihn. Aber auch für uns? Können wir von "Daisy" wieder Trauerspiele à la "Degausser" oder "Jesus Christ" erwarten? Oder wechselt die Band erneut das musikalische Terrain - wie so oft? Nein. Danke!


Brand New bleiben dem zuletzt eingeschlagenen Weg treu. Minutiös geplante emotionale Momente, die einschlagen wie eine Bombe. Wie ein unangenehmes Magengefühl, das dich mit aller Macht durchfährt und dich über den Schmerz am Leben hält. Man nehme nur das Angst einflößende Titelstück, welches durch seine depressiv leise Stimmung fast alles Dagewesene in den Schatten stellt. Irre. Wenn auch nicht alle Songs treffen. So ist "Daisy" in jedem Fall härter als der Vorgänger, an manchen Stellen auch mal mittelmäßiger - in den richtigen guten Momenten indes besser als das Bestehende. Krass, aber wahr.

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