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BEWERTEN
 

Thrice

»Beggars«

[Hassle / Soulfood / VÖ: 18.09.2009 ]

Text: David Winter


Die Post-Core-Chamäleons Thrice wiederholen sich nicht zum ersten Mal.


Alles neu, alles schon gehört. Nein, die Post-Core-Chamäleons Thrice wiederholen sich nicht zum ersten Mal. Wäre auch schwierig, denn nach Konzeptalben über vier Elemente bliebe ja auch kein fünftes übrig.


Allerdings war "Beggars" durch eine undichte Stelle schon vorab ins Netz gelangt, was Fans selbstverständlich mehr freute als die Band selbst, die zähneknirschend feststellte, dass sie trotz allem doch immerhin dankbar sei für all die positiven Kommentare, man aber doch inständig hoffe, dass wenigstens einige die Platte trotzdem kaufen mögen. Kurzerhand wurde die Veröffentlichung dann auch vorgezogen. Auf "Beggars" zeigen sich Thrice deutlich aufgeräumter, weniger düster und verkopft als noch zuletzt bei "The Alchemy Index". Wo dort noch Vergleiche zu Isis möglich waren, wird jetzt merklich auf Brachialität, nicht aber auf Intensität verzichtet. Auch die Produktion ist zwar immer noch mächtig, aber nicht so sehr bis ins Kleinste ausgefeilt wie zuletzt. Bei Sänger Dustin Kenshrue klingt das so: "¥Beggars? is more visceral and more raw - both in the songwriting and in the overall sound." Was natürlich dazu führt, dass man sich erst einmal an diesen neuen Sound gewöhnen muss.

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