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The Flowers Of Hell

»Come Hell Or High Water«

[Benbecula / Broken Silence / VÖ: 14.08.2009 ]

Text: Till Stoppenhagen

Gesang sucht man in den zehn Stücken ebenso lange wie herkömmliche Songstrukturen.


Leicht macht es einem das sechzehnköpfige Psychedeliker-Kollektiv aus London und Toronto nicht. Wer sich hier ein leicht konsumierbares, rauschhaftes Taumeln zwischen opulentem Orchesterschmock wie bei Spiritualized und fuzzy Drogenrock-Delirium nach Art von Spacemen 3 erhofft, dürfte an "Come Hell Or High Water" erst mal ziemlich zu schlucken haben.


Gesang sucht man in den zehn Stücken ebenso lange wie herkömmliche Songstrukturen. Das hypnotisierende, repetitive Moment des Psychedelic Rock tritt in den Hintergrund. Stattdessen lassen die Flowers Of Hell ihre Ideen mit Streichern, Bläsern, singenden Sägen und anderem Gerät einfach mal laufen und sich selbst offenbar immer wieder überraschen, wohin die Reise eigentlich geht. Die grobe Richtung: zwischen Meditationsmusik für erwachsene Kiffer und Soundtrack für Experimentalfilme - nicht schlecht, nur ab und zu etwas anstrengend.

 

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