Noah And The Whale
»The First Days Of Spring«
[Coop / Universal / VÖ: 18.09.2009 ]
Text:
Henrik Drüner
[2 Kommentare]
Noah And The Whale machen jetzt in Kriechtempo und introvertierter Songwriting-Schönheit.
Nach dem Vorgängeralbum "Peaceful, The World Lays Me Down" und insbesondere dem putzmunteren Sonnenschein-Liedchen "5 Years Time" war das nicht zu erwarten: Noah And The Whale machen jetzt in Kriechtempo und introvertierter Songwriting-Schönheit. Gleich der Titelsong gleicht einem sich aufblähenden Pathosklumpen, wenn Streicher und Gitarren in immer höhere Höhen streben und die Streicher nach über sechs Minuten als Sieger vom Platz gehen.
Dem Londoner Quartett ist es nicht einmal unangenehm, dass Tom Hobden die Fiddle bedient. Stattdessen: Musizieren in Anmut und beinahe sakraler Stille. Charlie Finks narrativer Gesang weht vom anderen Ende einer leeren Turnhalle herüber, er wirkt in sich gekehrt, redet von Verlust ("I Have Nothing") und gebrochenen Herzen ("My Broken Heart"). Aber auch bei ihm steht immer eine Tür offen: "My Door Is Always Open". Das ist stark. Ebenso "Slow Glass", als Versöhnung nach zwei verwirrenden Instrumental-Intermezzi. Vielleicht ist das Album ein Durchatmen, vielleicht auch Abbild der wahren Noah And The Whale.
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Nehemia 14.12.2009 | 12:12:34
Großartiges Album!
Platformpop 15.12.2009 | 10:19:53
einverstanden. platte des jahres 2009.
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