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Heirs

»Alchera«

[Denovali / Cargo]

Text: David Winter


Das sind also Heirs - vom Australier Damian Coward eigentlich als Soloprojekt geplant, hat sich dieses schnell zur Band hochgerechnet.


Postrock à la Mogwai, Industrial-angehauchte Songs, mächtige Gitarrenwände und düster wie Isis. Und all das auf einem Level, das durchaus mit den jeweiligen Platzhirschen mithalten kann.


Trotzdem möchte man Heirs auf den ersten Blick gewisse Muster unterstellen: Der Sound türmt sich langsam, aber stetig auf, um dann wieder in sich zusammenzubrechen. Man muss sich durchaus die Zeit nehmen, sich auf die neun Songs einzulassen, da es mitunter mal vier geschlagene Minuten dauert, bis man etwas anderes hört als Geräusche und Gitarrengekreisch. Filigranität und düster-mächtige Parts stehen einfach in einem zu spannungsgeladenen Verhältnis. Das ist beruhigend und aufwühlend zugleich. Kann man sich wirklich drin verlieren.

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