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Rinôçérôse

»Futurinô«

[V2 / Coop / Universal]

Text: Henrik Drüner

Interessant, das Duo mit den geschätzten 17 Sonderzeichen im Namen gibt es immer noch. Vor zehn Jahren war der Wirbel dank French House sicherlich größer, aber von irgendetwas muss man ja leben.

Auch Patrice "Patou" Carrié (Bass) und Jean-Philippe Freu (Gitarre) wird es in Montpellier nicht anders ergehen. Ihr feister Ansatz "House-Pop mit Live-Percussion" war gestern - "Futurinô" heißt, Electro und Gitarre zu verbrüdern. Meist schlägt das Vorhaben fehl: Bnann Watts von Infadels singt bei "Head Like A Volcano" über plumpe Rockriffs, bei "Touch Me" und "My Cadillac" grölt Jessie Chaton über hölzerne Electrobeats.


Und auch Mark Gardener von der Shoegazer-Band Ride, der schon bei den letzten beiden Alben als Mikrogast engagiert wurde, kann "Where You From?" nur ansatzweise retten. Überzeugend dagegen "Time Machine" im Datarock-Style mit The-Go!-Team-Sängerin Ninja. Insgesamt wirkt das Album zu halbgar. Und es hapert eindeutig an Raffinesse.

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