Revolver
»Music For A While«
[Delabel / EMI / VÖ: 19.06.]
Text:
Martin Riemann
[3 Kommentare]
Drei Stimmen, zwei Gitarren, ein Cello, ein Klavier und Harmonie ohne Ende. Das bringen Revolver aus Paris.
Die drei Franzosen sind als wohlbehütete Kinder zu den Klängen von über 400 Jahre alten Superstars wie Henry Purcell und John Dowland aufgewachsen und gingen folgerichtig zu den entsprechenden Musikschulen. Deswegen machen sie jetzt nicht einfach nur Popmusik, sondern pop de chambre.
Zwölf hübsche, intime Vignetten, die nichts anderes wollen, als nach allen Regeln der Kunst Wohlklang zu produzieren, finden sich auf "Music For A While". Nichts Aufregendes, aber durchaus angenehm. Viel besser wäre das Ganze allerdings, wenn man das Trio dazu überreden könnte, seine Muttersprache dem holprigen Englisch vorzuziehen, das es unverständlicherweise bemüht. Denn der ulkige Akzent und ein Haufen ziemlich platter Reime à la "Bar-Car-Far" bringen das Ganze leider ungewollt auf den Teppich der Banalität, der in der Kammer von Revolver unbemerkt rumliegt.
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Intro 18.06.2009 | 14:34:00
Drei Stimmen, zwei Gitarren, ein Cello, ein Klavier und Harmonie ohne Ende. Das bringen Revolver aus Paris.
qwert_zuiopü 24.07.2009 | 09:25:16
Also ich finde den französischen Akzent eigentlich ganz nett...
IainForrester 24.07.2009 | 10:11:11
Meister
ist eigentlich auch das beste am album, der rest ist eben wie beschrieben Nichts Aufregendes, aber durchaus angenehm
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