Cursive - Mama, I'm Swollen Artikelbild (groß)
 
BEWERTEN
 

Cursive

»Mama, I'm Swollen«

[Saddle Creek / Indigo / VÖ 05.06.]

Text: Christoph Büscher



Ein düsteres Cover haben sich Omahas Finest a.k.a. Cursive für ihr neues Album gebastelt: Ein tiefroter Fleck schwebt wie ein Blutstropfen über einem ansonsten schwarzen Meer.


Über mangelnde Vorstellungskraft kann man sich bei Sänger Tim Kasher auch sonst nicht beklagen. "We are the sons of butchers" bekennt dieser in "Mama, I'm Satan" und geht auf Cursives fünftem Album auch sonst ganz schön mit sich und der Menschheit im Allgemeinen ins Gericht.


Diese dunkle Seite wird ansonsten aber durch wunderschöne, clever arrangierte und bewegende Songs komplettiert. Während das letzte Werk "Happy Hollow" als Konzeptalbum leicht überambitioniert war, gehen Cursive hier einen Schritt zurück und schließen an den Erfolg ihres 2003er-Albums "The Ugly Organ" an. Von hardcoremäßigen Stakkato-Gitarren beim Opener "In The Now", kathartischen Bläsersätzen beim Finale von "From The Hips" über die schmachtende Emo-Hymne "I Couldn't Love You Anymore" bis hin zu "Donkeys", einem in Moll gehaltenen, eher collagenhaften Stück, gibt es noch unzählige andere Facetten auf diesem opulenten Album zu entdecken.



Fan werden? Anmelden oder einloggen!



Artikel kommentieren
 
  • Mehr Infos

  •  
Cursive, Mama, I'm Swollen
Intro.de Künstlerseite von Cursive
Alle Artikel von Christoph Büscher
  • Diese User besitzen die Platte

  •  
 
 

Social Network Login




Logge dich schnell und einfach mit deinen Social-Network-Zugangsdaten bei uns ein.
 
 
  • WEITERE PLATTEN

  •  
 
  • ÄHNLICHE PLATTEN

  •  
 
 
Anzeige
 

Platten in einem Satz

Platten in einem Satz

Neu bei Intro: Plattenkritiken in SMS-Länge! Die besten "Oneliner" gibt's hier.