Olehole
»Holemole«
Text:
Ulf Imwiehe
Zwischen lieblicheren Fugazi, austherapierten At The Drive-In und garstigen Jimmy Eat World gibt es nicht nur eine potenziell einträgliche Marktlücke zu besetzen, in dieser Nische lässt es sich auch gänzlich ohne Bilanzen im Hinterkopf herrlich hemmungslos punk-proggen.
Breitbeinig und mit smarter Vehemenz dreschen sich Olehole (mit u. a. Brian Moss von The Ghost) aus San Francisco auf ihrem Debüt durch zwei Fäuste voller Smasher, die den zornig-kantigen Spirit des Post-Core der Marke Washington D.C. aufs Penibelste evozieren, ohne dabei in peinliches Reenactment auszuarten.
Genau das Material also, das im Pit die Leiber außer Kontrolle geraten lässt, mindestens so gut aber auch funktioniert, wenn man sich einfach nur mal wieder im Nerd-Kämmerchen die Fingerknöchel blutig beißen möchte ob der Schlechtigkeit, des Hasses und der ganzen Scheiße und so weiter. Olehole wissen, wie sich's anfühlt - zum Glück!
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