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Royal Bangs

»We Breed Champions«

[City Slang / V2 / Universal]

Text: Henrik Drüner



Dieses Album ist guten Gewissens ins Herz zu schließen, wenn man Affinitäten für talentierte Jungmusiker, Pavement und spinnerte Schönheit hegt.


Ein Song wie "Handcuff Killa" macht Hoffnung. Nur ein kurzes, aber wärmendes Gefühl der Zuversicht, dass nicht jede Band von Halbwüchsigen mit ihrem Debütalbum gleich sämtliche Style-, Sound- und Sonst-was-Punkte abgreift.


In anderen Momenten wirken Royal Bangs bei aller Raffinesse unausgegoren, verlieren sich in ihrer verspielten Nonchalance. Es ist dann zu viel. Doch nichts ist stärker als die Liebe (Dank an Jochen D.!), die "Cat Swallow" oder "Japanese Cars" letztendlich den Glanz verleiht.



Diese Songs muss man immer wieder hören. Und dann noch einmal. Absurdeste Ideen lassen die Jungs aus Knoxville, Tennessee einfließen, mixen irrlichternde Gitarren, Backgroundchöre, Shuffle-Drums und Noise-Elemente mit einer seligen Melodienfülle und Schlagkraft, die ansonsten vielleicht noch Los Campesinos! oder Modest Mouse zu eigen ist. Obendrein gibt Sänger Ryan Schaefer mit seinem spröden Gesang den Stephen Malkmus. Nicht die schlechteste Referenz.



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