Maximilian Hecker
»One Day«
[Louisville / Warner / VÖ 03.04.]
Text:
Manuel Czauderna
Melancholie und Larmoyanz, Romantik und Pop, Falsett und Wimphaftigkeit, Hingabe und Polarisierung - die Reviews der letzten vier Hecker-Alben lesen sich nicht gerade abwechslungsreich und originell.
Den Fehler bei Maximilian Hecker und nicht bei der einfallslosen Popkritik zu suchen wäre natürlich höchst unfair. Und doch: Maximilian Hecker bleibt Maximilian Hecker bleibt Maximilian Hecker. Klar, seit seinem Debüt vor acht Jahren ist er von Album zu Album erwachsener geworden.
"One Day" hat nicht mehr die Ecken und Kanten wie einst das Debüt "Infinite Lovesongs", kommt deutlich reifer und runder daher. Auch ersetzt Hecker - wie bereits auf den letzten Alben - zunehmend seine Kopf- durch seine Bruststimme. Doch all das macht "One Day" musikalisch ziemlich langweilig. Während seine Musik einst polarisierte, leidet sie derzeit unter dem Stigma des sanft Egalen.
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