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Ikaria

»Repair My History«

[Cobretti / Broken Silence / VÖ 24.04.]

Text: Benjamin Walter
[1 Kommentar]






Auf das Hamburger Cobretti-Label ist Verlass. Oder eben nicht, wie man's nimmt.


Nachdem die zwei hyperaktiven Firmenchefs in 2008 schon ganze zwölf Veröffentlichungen mit größtenteils wunderbarem Trash und Blödsinn auf liebevoll handgebrannten CDs an die beschwipste Fanbase weitergereicht und pünktlich zu Neujahr einen (Label-) Sampler mit den besten und beschissensten Songs des Jahres 2009 in die Freiheit entlassen hatten, gibt man sich mit der Veröffentlichung von Ikarias Debütalbum "Repair My History" nun plötzlich topseriös: ein fein gesponnenes, sehr unprätentiöses und verträumtes Post-Pop-Album vier junger Herren mit aristokratischen Gesichtszügen.


Wer so aus dem Rahmen fällt, gefällt, wenn, ja, wenn die Musik die Neuorientierung am Markt auch nachhaltig rechtfertigt. Und die erinnert angenehm an die mittleren Notwist, biedert sich durch eine leichte Rumpeligkeit wirklich nirgendwo an und trägt die Schwere und Ernsthaftigkeit des Songwritings solide über die acht langen Stücke der Platte. Problem nur: Das Ganze ist im ersten Zugriff etwas langweilig geraten. Also doch lieber zum Cobretti-Überact Schmidt Und Schmidtchen Weizenbier exen? Eingehende Analysen folgen.

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  • maqe 20.04.2009 | 09:54:38

    Die Intro mal wieder mit einer pseudo-innovativen Kritik, die aristokratische Gesichtzüge trägt. Gäääähn...

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