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King Creosote

»Flick The Vs«

[Domino / Indigo / VÖ 24.04]

Text: Christian Steinbrink




Die neue Ernsthaftigkeit? Plötzlich erwachte Ambition? Irgendetwas muss mit King Creosote, dem Vorstand des schottischen Fence Collectives, passiert sein.


Denn auf "Flick The Vs", seinem fünften Album, ist er ein gutes Stück von seinen bisherigen verspielten Lo-Fi-Folk-Kompositionen abgerückt. Das Album erweckt sogar den Eindruck, als hätte sich da jemand an so etwas wie klarem Pop versucht und gleichzeitig seine Laptop-Kenntnisse und Casio-Sammlung aufgestockt.


Nach wie vor ist der Soundreichtum der Creosote'schen Songs umwerfend, allerdings sind die Stücke jetzt nicht mehr mit 1000 kleinen Klängen vollgepfropft. Daran muss sich der Fan erst einmal gewöhnen, und man kommt schnell zu dem Eindruck, dass die früheren Arrangements irgendwie pfiffiger waren. Aber die Entwicklung Creosotes ist nach mindestens zwei relativ ähnlichen Alben zumindest erfrischend, und für ein paar Hits wie "No Way She Exists" ist er nach wie vor gut

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