Tussle - Cream Cuts Artikelbild (groß)
 
BEWERTEN
 

Tussle

»Cream Cuts«

[Smalltown Supersound / Sony]

Text: Lutz Happel

Verrückt: Was wie der Großvater von LCD Soundsystem klingt, besteht aus vier Kaliforniern, die ihrem Alter nach allesamt die Enkel von Klaus Dinger sein könnten.

Und tatsächlich: Die haben schon mit schrundigen Dinosauriern wie Cluster, Can und Faust performt. Die Prinzipien dieses jugendlichen Anachronismus lauten folgendermaßen: 1. Unerschütterliches Vertrauen in analoge Synthesizer. 2. Epische Länge, Breite und Höhe. 3. Bass und Schlagzeug sind die halbe Miete. 4. Bloß keine Strophen und Refrains. 5. Bloß kein Gesang. Das ergibt dann in der Praxis eine gut abgehangene, warm analoge Klangfarbe, die nur ab und zu durch kleine House- und Dub-Reminiszenzen heller oder dunkler wird. Kein schlechtes Album, um sich vom Jetzt ausgehend verkehrt herum in die Musikgeschichte des Krautrock hineinzuwühlen.



Fan werden? Anmelden oder einloggen!



Artikel kommentieren
 
  • Mehr Infos

  •  
Tussle
Intro.de Künstlerseite von Tussle
Alle Artikel von Lutz Happel
  • Diese User besitzen die Platte

  •  
 
 

Social Network Login




Logge dich schnell und einfach mit deinen Social-Network-Zugangsdaten bei uns ein.
 
 
  • WEITERE PLATTEN

  •  
 
  • ÄHNLICHE PLATTEN

  •  
 
Anzeige
 

Platten in einem Satz

Platten in einem Satz

Neu bei Intro: Plattenkritiken in SMS-Länge! Die besten "Oneliner" gibt's hier.