Jacob Faurholt - Hurrah Hurrah Artikelbild (groß)
 
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Jacob Faurholt

»Hurrah Hurrah«

[Quartermain / Broken Silence / VÖ: 14.11.2008 ]

Text: Holger Wendt

Das dänische Städtchen Århus ist die kleine Schwester Kopenhagens, das lässt sich nicht verheimlichen. Ein wenig verschlafen und mit verminderter Strahlkraft steht es leider immer noch im Schatten des großen Ostseeboliden.

Das wird und muss sich langsam ändern, denn die Szene in Århus macht eine Gratwanderung durch: Mit Beta Satan, The Broken Beats und den isländisch anmutenden Under Byen eröffnen sich neue musikalische Wege in Dänemark. Hinzu tritt Jacob Faurholt, der sich wie ein Fabelwesen durch die internationale Popgeschichte wälzt und von Album zu Album immer andere Kolorite ausprobiert. 2005 eroberte er mit seinem Projekt Jacob Faurholt & Sweetie Pie Wilbur die dänischen Alternative-Charts. In diesem Jahr stellt er nun endlich sein zweites Album "Hurrah Hurrah" vor, das sich wie eine Melange aus Anti-Folk und Bedroom-Pop in den Ohren festsetzt. Dazu kommen eine skandinavische Schwermütigkeit und die obskursten Instrumente/Gegenstände. Faurholt wuselt mit so ziemlich allem herum, was er in seiner Wohnung finden konnte, und zeigt, dass man auch mit Küchenutensilien eine ziemlich intime Atmosphäre schaffen kann. Gut so!








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