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Pen Expers

»Baby's Gone Straight«

[I-Ration / Soulfood / VÖ 05.12.]

Text: Holger Wendt

Alexander Arvman - Sänger der schwedischen New-Wave-Epigonen Pen Expers - ist schon durch so manche hard times gegangen: Suff, Verbitterung, Lovesick, Weltverdruss.

Grund genug für ihn, diesen Themen mit "Baby's Gone Straight" ein zutiefst betrübtes Denkmal zu setzen. "The days that light up here are wasted", heißt es beispielsweise in "Valentine Shirt". Wenn man das vor dem Hintergrund hört, dass hier nicht etwa versucht wird, eine ironische Kunstfigur im Stile Charles Bukowskis zu schaffen, sondern dass Arvman sein Ideal im leidenden Künstler gefunden hat, möchte man dem Schweden behutsam auf die Schulter klopfen und sagen, dass alles wieder gut wird. Doch nein: Vor der Therapie liegen immer noch das Suhlen im Selbstmitleid und die teenage angst in ihrer urigsten Form: rau, ungeschliffen und so verdammt angepisst von der bösen, bösen Welt. Ganz klar können da im direkten Vergleich nur der frühe Nick Cave und Ian Curtis mit all ihrer Tragik mithalten. Musikalisch ist das ganz großer eklektischer New-Wave-Pomp mit einem Galle spuckenden Sänger, dessen Stimme eine solch dunkle Klangfarbe hat, wie man sie heute selten findet.









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