The Submarines - Honeysuckle Weeks Artikelbild (groß)
 
BEWERTEN
 

The Submarines

»Honeysuckle Weeks«

[Nettwerk / Soulfood]

Text: Klaas Tigchelaar

John Dragonetti und Blake Hazard waren als Paar gerade heftig zerstritten, als sie die Songs für das erste Album unter dem Namen The Submarines schrieben.

Mittlerweile sind sie nicht nur wieder zusammen, sondern auch verheiratet. So viel zu den Klatschspalten-Qualitäten der Band aus Los Angeles. Ob die Beziehung mittlerweile so harmonisch verläuft, wie dieses Album klingt, entzieht sich jedoch der Kenntnis des Gossip-Beauftragten. Keine komplizierten Experimente oder düsteren Attitüden, Dragonetti und Hazard machen luftig geschlagenen Lo-Fi-Pop mit weiblichem Gesang und völlig ungefährlichem Instrumentarium. Unbeschwert tänzeln sie von The-Mamas-&-The-Papas-Hooklines zu kleinen Reibereien, die auch durch die Cardigans vom Zaun gebrochen worden sein könnten, wenn die noch ein wenig "nicer" und weniger "fine wine" wären. Fabelhaft unprätentiöser Spielzeug-Pop also, der glücklicherweise nie in die Belanglosigkeit abdriftet. Das findet natürlich auch die Werbeindustrie dufte, weswegen man abschließend wohl noch einwerfen sollte, dass "You, Me & The Bourgeoisie" dem einen oder anderen vielleicht aus dem iPhone-3G-Spot bekannt sein dürfte.






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