1984
»Open Jail«
[Weekender / Indigo / VÖ 24.10.]
Text:
Klaas Tigchelaar
[1 Kommentar]
Der Bandname des Dreiers aus Straßburg ist natürlich vor allem durch George Orwells dystopischen Roman über einen totalitären Überwachungsstaat prominent besetzt.
Aber auch als Datum zur Bestimmung der musikalischen Präferenzen passt die Zahl ins Konzept, denn Wave und Postpunk sind so Referenzen, mit denen das Trio bestimmt ganz gut klarkommt. Dass der Schritt zu Kurt Weill, Brecht und - naheliegenderweise - zum Chanson von da aus gar nicht mehr so weit ist, fällt erst beim Hören von "Open Jail" auf. Simple Rhythmusarbeit und entfernte Gitarren dröhnen sich in Rage, während Sänger/Gitarrist Etienne Nicolini natürlich im besten Ian-Curtis-Stil mit lang gezogenen Silben das Ende herbeisehnt.
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IainForrester 11.11.2008 | 13:08:39
Meister
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man sieht sich!





