Chris Eckman - Last Side Of The Mountain Artikelbild (groß)
 
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Chris Eckman

»Last Side Of The Mountain«

[Glitterhouse / Indigo / VÖ: 21.11.2008 ]

Text: Klaas Tigchelaar

Die Walkabouts, Chris Eckmans wohl bekannteste musikalische Anstrengung, liegen weiter auf Eis. Zwischenzeitlich hat er sich mit Dirt Music, Chris & Carla und eben auch solo andere Spielwiesen gesucht.

"Last Side Of The Mountain" ist bereits das dritte Soloalbum, eine warmherzige bis herzhafte Folk-Angelegenheit, bei der die Texte des 2005 verstorbenen slowenischen Lyrikers Dane Zajc im Mittelpunkt stehen. Eckman hat sich gar extra Übersetzungen anfertigen lassen, obwohl die Anzahl an verfügbaren englischen Übersetzungen nicht gerade gering ist. Hat sich aber gelohnt, die Texte fügen sich prima in das lauschige Klangkabinett von Eckman, das oft nur aus Akustikgitarre und seiner von tief und kratzig bis hoch und zart reichenden Stimme besteht. In opulenteren Momenten mit Rhythmusgruppe, Orchestrierung und Effekten nähert er sich sogar wieder ein bisschen den ruhenden Walkabouts an. Da helfen dann Gastmusiker wie Ehefrau Anda Eckman, Steve Wynn, das Apollon Chamber Orchestra und Anita Lipnicka aus. Ein spannendes und atmosphärisches Album, dessen Texte dem Ganzen noch mal eine deutliche Tiefenwirkung verpassen, schließlich mussten sie als Gedichte bisher auch ohne Musik bestehen.






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