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Land Of Talk

»Some Are Lakes«

[One Little Indian / Rough Trade / VÖ: 10.10.2008 ]

Text: Manuel Czauderna

Sie werden stets mit Dinosaur Jr und PJ Harvey verglichen, kommen aus Montreal und haben in den USA nun auch noch bei Saddle Creek unterschrieben. Bei diesen Referenzen muss man kein Musikexperte sein, um zu wissen: Hier geht ja wohl so Einiges.

Mit "Some Are Lakes" legt das Indie-Rock-Trio um Elizabeth Powell nun sein zweites Album vor. Das Debüt "Applause, Cheer, Boo, Hiss" ist in den USA bereits Anfang 2007 als EP erschienen, in Deutschland dann ein halbes Jahr später mit drei zusätzlichen Songs als Album. Etwas schade ist dabei, dass nun mit "Young Bridge" auf dem neuen Album ein Song enthalten ist, der gar nicht so neu ist, weil er eben schon auf dem aufgemotzten Deutschland-Release des Vorgängers vertreten war. Aber: geschenkt.


Schließlich wartet "Some Are Lakes" mit weiteren großartigen Songs auf - immer noch stürmisch und rau instrumentiert, als sei das Album direkt von der Bühne aus aufgenommen worden. Und dadrüber schwebt immer noch die begnadete Stimme von Elizabeth Powell. So gehört der etwas poppigere Titelsong schon jetzt zu den besten des Jahres. Zwar kann das komplette Album dieses Niveau nicht durchgängig halten - aber das wäre ja auch noch schöner. Neben ein paar wenigen Füllsongs überzeugen vor allem die zukünftige Single "The Man Who Breaks Things" und das melancholische "It's Okay" mit dem herrlich stoischen Gitarrenriff. Und natürlich "Young Bridge", das wir gerne - wenn auch nur ausnahmsweise - ein weiteres Jahr in Rotation hören.


Land Of Talk "Some Are Lakes" (One Little Indian / Rough Trade / VÖ 10.10.)



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